Wie viele Millionen kostet Sie Ihre Kreativagentur?

In Kommunikation von Ralph HesseLeave a Comment

Durch Kreativagenturen verlieren Sie Millionen. Das Problem ist einfach zu erklären. In Werbeagenturen arbeiten Designer und Grafiker, welche einen Abschluss in Kommunikationsdesign haben. Diese wissen alles über Photoshop – aber wie viele haben jemals ein Buch über Direktmarketing gelesen?

Wie viele davon wissen, wie Sie Ihre Kommunikation so vereinfachen, dass Ihnen Ihre Kunden wirklich zuhören?

Und das Beste: Die Agenturen nehmen gerne Ihr Geld – ganz egal, ob Sie mit den bezahlten Leistungen Erfolge erzielen oder nicht.

Wie wir alle wissen: Schöne Webseiten verkaufen nichts, es sind die Worte, die verkaufen. Vereinfachen Sie also zunächst Ihre Kommunikation, damit Ihre Kunden Sie auf Anhieb verstehen.

Ist Ihr Ziel nicht auch eine hohe Conversion Rate? Und eine niedrige Absprungrate?

Möchten Sie nicht auch Ihre Besucher zum Ziel führen und am Ende mehr Umsatz und Gewinn machen?

Die Firma „Schwäbische Kehrwoche“ z. B. hat ihre Kommunikation vereinfacht – von bisher ca. 300 Wörtern auf ihrer Startseite auf nur noch einen kurzen Satz: Vorher gingen praktisch keine Anfragen ein, heute sind es diverse Anfragen von Neukunden jeden Tag, mit der gleichen Anzahl Besucher.

Ich möchte Ihnen eine Strategie vorstellen, wie auch Sie Ihre Kommunikation vereinfachen können.

Zunächst ein Webseiten-Beispiel, wie man es fast täglich von Kreativagenturen findet:

6 einfache Strategien Ihren Umsatz sofort zu steigern:

Was wird hier angeboten?

Meine erste Vermutung war: Container und Frachtdienstleistungen.

Leider lag ich weit daneben, es ist die Webseite eines Möbelhauses. Sie können sich vorstellen, wie viele Besucher, die das Unternehmen nicht kennen, hier sofort abspringen.

Was sollte Ihre Startseite kommunizieren?
Ein Besucher ist normalerweise auf der Suche nach einer Lösung für ein konkretes Problem, das er hat. Vor dem Hintergrund unseres Möbelhaus-Beispiels mag dies die Suche nach einer neuen Couchgarnitur sein.

Kommt ein Besucher auf unsere Webseite, stellt er sich unbewusst 3 Fragen, für deren Beantwortung wir maximal 5 Sekunden zur Verfügung haben:

  1. Was wird hier angeboten oder verkauft?
  2. Wie macht es mein Leben besser?
  3. Wo/Wie kann ich es bekommen?

Hier ein weiteres Beispiel:

Können Sie die 3 Fragen beantworten? Mal angenommen, Sie zählen sich zu den modernen Nomaden, würden Sie sich hier weiter informieren?

Ich denke wir sind uns einig, dass hier schnell klar wird, um was es geht: Reisegepäck für den digitalen Menschen.

Wie können Sie vorgehen, um Ihre Kommunikation zu verbessern? Zunächst sollten Sie prüfen, wie andere Ihre Webseite interpretieren.

Ich nenne es den „5-Sekunden-Test“. Bestehen Sie diesen, ist es wahrscheinlich, dass ein Besucher sich weiter mit Ihnen beschäftigt und Ihnen eine Chance gibt, ihm etwas zu verkaufen.

Machen Sie den „5-Sekunden-Test“ mit Ihrem Webshop. Gehen Sie so vor:

  • Drucken Sie Ihre Startseite aus (Querformat, „Above the Fold“).
  • Wählen Sie 5–10 Personen aus, die Ihre Webseite nicht kennen.
  • Zeigen Sie ihnen die Seite für 5 Sekunden und verdecken Sie diese dann.
  • Stellen Sie ihnen anschließend folgende Fragen: 
    • Was wird angeboten?
    • Wie verbessert es Ihr Leben?
    • Wo können Sie es bekommen?

Den Test nehmen Sie bitte jeweils in Einzelgesprächen mit den Probanden vor, sodass sich diese nicht gegenseitig beeinflussen.

Wenn die Mehrzahl der Probanden nicht die gewünschten Antworten geben können, dann sollten Sie an Ihrer Webseiten-Kommunikation arbeiten. 

So können Sie vorgehen, um die 3 Fragen Ihrer Besucher auf Ihrer Webseite zu beantworten.

Was wird angeboten?
Finden Sie ein bis zwei Sätze, die klar ausdrücken, was Sie anbieten. Das ist nicht immer einfach und braucht meistens mehrere Iterationen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Finanzberater: „Ein Plan für Ihre Rente“
  • Reinigung: „Wir reinigen Ihre Firmenräume“
  • Edel-Restaurant: „Ein Essen, an das sich jeder gerne erinnern wird“

Wie macht es mein Leben besser?
Am einfachsten kommunizieren Sie dies mit einem Bild, das Ihren Kunden-Avatar mit dem gewünschten Ergebnis zeigt.

Wo/Wie bekomme ich es?
Dies erreichen Sie mit einem klaren „Call to Action“. Dieser muss deutlich zu erkennen sein und sich vom Rest der Seite abheben. Sagen Sie Ihrem Kunden, was als Nächstes zu tun ist – egal, was Sie wünschen, dass der Besucher als Nächstes tun soll. Hier ein paar Beispiele: „Angebot anfordern“, „Termin vereinbaren“, „Jetzt kaufen“, „Mehr erfahren“, „Gutschein anfordern“.

Fassen Sie sich bei allem besser kurz, weniger ist mehr.

Stellen Sie Ihren Kunden in den Mittelpunkt – Sie sind „nur“ der Gehilfe, der den Kunden zu seinem gewünschten Ziel führt.

Wo ich gerade beim Thema bin: Es interessiert sich niemand für Sie und Ihre Geschichte. Sorry, dass ich das so hart sagen muss, aber das ist die traurige Wahrheit. Sparen Sie sich das Geld für teure Imagefilme und Imagebroschüren.

Es fragt leider niemand: „Was sind denn das für coole Typen, wo kann ich mehr erfahren?“ Sondern die Frage, die sich jeder Besucher stellt, lautet: „Was springt für mich dabei heraus? Was hab ich davon?“

Wenn Sie nur diesen letzten Punkt beachten, werden Sie sicher etwas erfolgreicher sein.

Wenn Ihnen diese Tipps geholfen haben, schreiben Sie bitte einen Kommentar oder schicken mir Ihre Erfolgsgeschichte. Ich freue auf Ihr Feedback.

(Hinweis: Wenn Sie nach weiteren Möglichkeiten suchen Ihren Umsatz dauerhaft zu steigern, bei niedrigeren Werbeausgaben, dann fordern Sie jetzt meine 6 Wachstumsstrategien an.) 

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